Bei der 8. St. Galler Diversity & Inclusion Week der Universität St. Gallen habe ich im Rahmen unseres Projektes 'Leaders for Equality: Führungskräfte nutzen Chancen' zusammen mit Robert Franken in der Online Session diskutiert:
D&I Krise. Männlichkeitskrise. Führungskrise. Wie kommen wir aus dem Jammertal heraus und wie können wir gemeinsam die Zukunft der Arbeitswelt gestalten?
In Zeiten einer Polykrise werden die vermeintlich nachrangigen Themen gerne aus dem Fokus gerückt: „Diversity, Equity & Inclusion? Da haben wir doch Wichtigeres zu tun“, heisst es hier und da – besonders von männlichen Führungskräften. Oder – gerne auch von eben diesen erwähnt: „Das hat ja auch nichts mit mir zu tun!“
Wie können wir besonders die männlichen Führungskräfte einbinden, um dem Thema Chancengerechtigkeit (wieder) zu mehr Relevanz zu verhelfen? Wie können wir mit einem holistischen Blick verdeutlichen, dass die bestehenden Bedingungen in Unternehmen auch für Männer Grund sind, sie kritisch zu reflektieren und zu verändern? Wie können wir gemeinsam unsere Selbstwirksamkeit bei der Gegenwarts- und Zukunftsgestaltung wiederherstellen?
Wir haben einige mutige und interessierte Blicke auf Individuum und System gewagt, aus denen wir Hoffnung und Potenzial schöpfen für eine Neugestaltung unserer Unternehmenskulturen und -strukturen. Vielen Dank für Ihre Ideen, Impulse, Visionen und den inspirierenden Austausch darüber.